Wie es mir in dieser schwierigen Zeit geht

Ich bin ganz alleine in meiner Wohnung. Ich koche Essen alleine, bete alleine, gucke TV-Serien alleine, und mache alles anders alleine. Es stört mich aber nicht alleine zu sein. Auf diese Weise kann ich mich wirklich auf mich selbst konzentrieren. Ich versuche ein ausgewogenes Leben zu führen. Das heißt, ich versuche auf meine Gesundheit, meine Gedanken, und meinen Körper zu achten. Früher habe ich meistens nur Teigwaren und Salat zu hause gekocht. Jetzt koche ich verschiedene Rezepten, zum Beispiel gestern Abend habe ich Lachsfilet mit Spargel gekocht. Ich versuche positiv zu denken. Jeden Morgen meditiere ich, und am Nachmittag versuche ich einen kleinen Spaziergang in der Sonne zu machen, damit meine Gedanken zur Ruhe kommen. Am Abend mache ich Yoga oder gehe laufen. Es ist wichtig sich keine Sorgen oder negative Gedanken zu machen. Man muss allen Sorgen entgegenzuwirken, weil es am Ende sowieso nichts bringt. Ich muss einfach dankbar sein, dass ich noch leben, das heißt Deutsch lernen, meine Jiddischkeit (Jüdischsein) verstärken, Geschichten schreiben, und in Kontakt mit meiner Familie bleiben.

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